Gynäkologische Vorsorge
Jede Maßnahme zur Krebsfrüherkennung ist in jedem Alter lebenswichtig! Und je früher man eine krankhafte Veränderung feststellen kann, umso größer sind die Heilungschancen. Daher sollte grundsätzlich gelten: Vorsorge ist besser als Heilen!
Unter Krebsfrüherkennung bei Frauen versteht man in erster Linie die gynäkologische Untersuchung beim Frauenarzt. Dabei wird neben der optischen Kontrolle auf Veränderungen mit Hilfe eines Kolposkops auch ein Abstrich aus dem Gebärmutterhals entnommen. Der sogenannte Pap-Abstrich – benannt nach Papanicolaou, der dieses Testverfahren entwickelte – gibt Auskunft über Zellveränderungen an Muttermund und Gebärmutterhals. Eine Abtastung der Brust ist ebenso Bestandteil der Krebsvorsorgeuntersuchung.
Ergänzt werden kann die gynäkologische Vorsorge durch weitere Testverfahren, die eine höhere Sicherheit gewährleisten. Diese Leistungen gehören allerdings nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen, so dass die Kosten dafür von Ihnen selbst zu tragen sind.